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Weiteres Wachstumsjahr


12.12.08 RegioBusiness
groninger-Innovationen kommen bestens an / Spatenstich für neue Montagehalle Hochbetrieb herrscht in den groninger-Werken in Crailsheim und Schnelldorf. Das Jahr 2008 geht als weiteres Wachstumsjahr in die Annalen ein: 100 Mio. Euro Umsatz sind längst erreicht.
Die auf der Interpack im Frühjahr vorgestellte Pharma-Spitzentechnologie für Vials, Flaschen und Spritzen im Hochgeschwindigkeitsbereich kommt bei den Kunden bestens an. In der Folge dieser Weltmesse gingen mehrere Aufträge für diese Innovationen ein. Sie sorgen dafür, dass die in Crailsheim auf 570 Mitarbeiter angewachsene Crew, darunter über 70 Auszubildende, bestens ausgelastet ist. Weiter ausgebaut wurde im laufenden Jahr die Forschung und Entwicklung.
Für die „Achema“ im Mai 2009 sind spektakuläre Neuheiten in der Pipeline. Für die Spritzenverarbeitung im Nest ist beim validierten und dokumentierten Füllen und Verschließen die 1000er-Marke pro Minute erreicht. Ein großes Thema ist – von Horst Groninger schon vor Jahren vorausgesagt – die Weiterentwicklung der Isolator- und RABS-Technologie (Restricted Access Barrier System = Maschinenschutzeinhausung.
Dem rasanten Wachstum Rechnung tragend wird am Stammsitz in Crailsheim eine weitere Montagehalle gebaut: groninger investiert drei Millionen Euro; fürs Frühjahr 2009 ist der erste Spatenstich vorgesehen. Das Bauwerk, das Teil des Kompetenzzentrums für Vials- und Spritzenlinien wird, verspricht auch optisch wieder ein Highlight zu werden: Eva Groningers Handschrift ist unverkennbar ablesbar.
Mit 120 Mitarbeitern und einer auf die Entwicklung im Kosmetikbereich bestens abgestimmten, ausgebauten Produktionsstätte ist das Werk in Schnelldorf auf einem optimalen Weg. Neu steht dort an der Spitze des Vertriebs Bernd Bleher, der für diesen eigenständigen Geschäftsbereich von groninger der richtige Mann am richtigen Ort ist. Neu ist in den USA neben dem Standort auch der Mann an der Spitze: Lothar Burger hat in Charlotte die Geschäftsführung übernommen und mit einem Symposium für die Kunden aus dem Pharma- und Kosmetikbereich auch gleich einen signifikanten Markstein gesetzt.
Die groninger-Gruppe hat im letzten Jahr rund 100 neue Mitarbeiter eingestellt. Im laufenden Jahr waren es bereits 60, so dass bis zum Jahresende rund 710 Beschäftigte zur groninger-Familie zählen. Facharbeiter und insbesondere Ingenieure sind weiterhin stark gefragt, denn obwohl eine Konsolidierung des Wachstumskurses bei einer Steigerung von fünf bis zehn Prozent angestrebt ist, wird die Entwicklung weiter nach oben gehen.

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