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Groninger beim Spitzentreffen


22.01.11 Hohenloher Tagblatt
Elite der Wirtschaft trifft sich in Hall
Eine der Vorzeigefirmen in Crailsheim ist Groninger. Der Maschinenbauer ist beim 1. Kongress der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall dabei.
Crailsheim. Weltmarktführer – das ist natürlich eine Auszeichnung, für Firmengründer Horst Groninger aber auch eine Verpflichtung. Die Spitzenposition muss Tag für Tag neu erarbeitet werden, und die große Herausforderung der Zukunft heißt Nachwuchssicherung. Groninger betont: „Nur mit gut ausgebildeten Mitarbeitern ist unsere Marktposition zu halten.“
Für ihn ist das am Montag beginnende Weltmarktführertreffen eine Gelegenheit, die Region Heilbronn-Franken in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit zu rücken. Sein Ziel: „Interesse wecken für die in der Region tätigen Unternehmen und die vielfältigen Möglichkeiten, die diese Betriebe bieten.“
Groninger weiß, dass es kein einzelner Weltmarktführer – von denen gibt es in der Region so viele wie sonst nirgendwo in Deutschland – schafft, genügend Interesse für eine Region zu wecken. Einem Treffen wie dem in Hall könne das aber gelingen: „Unabhängig von persönlichen Zielen geht es um die Sicherung der Leistungsfähigkeit einer ganzen Region.“
Horst Groningers Ansatz ist ein ganzheitlicher. Ist eine Region für Arbeitnehmer attraktiv, profitieren auch die Firmen, die nicht zum Kreis der Weltmarktführer zählen, „aber als Zulieferer und Dienstleister enorm wichtig sind“. Um mit umliegenden Metropolregionen auf Dauer mithalten zu können, müssen künftig die Kräfte in der Region noch stärker gebündelt werden, so das Credo des erfolgreichen Unternehmers.
Der hat gestern die größte Maschine, die die Firma Groninger je bestellt hat, in Empfang genommen. Sie wird in der neuen Produktionshalle in Ingersheim aufgestellt und wird dafür sorgen, dass die führende Stellung des Verpackungsmaschinenbauers am Weltmarkt erhalten bleibt.
ANDREAS HARTHAN, Hohenloher Tageblatt

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