„Das beste Jahr seit Firmengründung“

Volles Haus bei groninger: Bei den Jahresrückblicken in Crailsheim und Schnelldorf kommt die gesamte Belegschaft zusammen.

Ein erneut erfolgreiches Jahr liegt hinter groninger. Das macht Geschäftsführer Jens Groninger Mitte Dezember bei seinen Jahresrückblicken in Crailsheim und Schnelldorf deutlich. Gleichzeitig animiert er die Mitarbeiter, sich künftig noch stärker mit Ideen einzubringen.

 „Wow, Leute, eine imposante Kulisse haben wir hier“, mit diesen Worten eröffnet ein offensichtlich beeindruckter Jens Groninger die Weihnachtsrede 2018 am Donnerstag, 13. Dezember, in Crailsheim. Das alte Kamptmann-Gebäude, das an das groninger-Areal grenzt und Ende November gekauft worden ist, ist bestens gefüllt. Auch tags darauf, am 14. Dezember in Schnelldorf, zeigt sich der Geschäftsführer nicht weniger beeindruckt. Auch hier sind nahezu alle Plätze in der Montagehalle besetzt.

Erfolge

Das Jahr 2018 ist erneut überaus erfolgreich für das Familienunternehmen, wie Groninger bei seinem Rückblick deutlich macht: „Gerade habe ich erfahren, dass wir auch den FAT für die letzte Linie in diesem Jahr bestanden haben. Das ist toll“, lobt Jens Groninger in Crailsheim.

Ein ähnliches Bild in Schnelldorf. Auch hier sind große Erfolge gefeiert worden. „Das verdient einen Applaus für Ihre Arbeit“, findet Groninger. Die Belegschaft sieht das ähnlich. Beifall wird laut. Eine sportliche Jahres-Rallye sei wieder einmal geschafft worden.

Dann herrscht Ruhe. Ein kurzer Moment, in dem der Geschäftsführer innehält, um mit einer Frage anzuschließen: „Warum gibt es groninger eigentlich?“

Um vor Ort nette Kollegen zu treffen? Um Geld zu verdienen? Weil man bei groninger einen sicheren Arbeitsplatz hat? Vielleicht sogar, um sich zu verwirklichen? Die Antwortmöglichkeiten sind vielfältig.

„Vor allem, weil wir mit unseren Maschinen die Welt ein Stück besser machen. Jeder einzelne von Ihnen trägt dazu bei, Menschenleben zu retten“, so Groninger an die Belegschaft gewandt.

Auf groninger-Linien würden beispielsweise Ebola-Impfstoffe oder Anti-Krebsmittel abgefüllt. Die Liste ließe sich noch lange ergänzen. „Darauf können wir stolz sein. Stolz auf unsere Arbeit und stolz auf unser Unternehmen.“ Keine Frage, der Geschäftsführer ist es.

Jens Groninger blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück.

Wachstum

Diverse Auszeichnungen – etwa der Achema-Innovations-Award oder der Interphex-Biotech-Innovation-Award – verdeutlichen, dass groninger auch in 2018 seinem Anspruch als Innovationsführer gerecht geworden ist. „Das möchten wir auch in Zukunft. Wir wollen führend sein und bleiben“, so Jens Groninger.

Die hohe Qualität und der technische Anspruch an die Maschinen wirken sich entsprechend auf das Neumaschinengeschäft aus. Der Auftragseingang ist um elf Prozent gestiegen – und hat damit überproportional stark im Vergleich zum durchschnittlichen Wachstum der Branchen Pharma, Kosmetik und Consumer Healthcare zugenommen. Im Bereich Service kann das Unternehmen rund 19 Prozent Zuwachs verzeichnen.

„Damit blicken wir auf das beste Geschäftsjahr seit Firmengründung zurück.“

All dies sei nur aufgrund der guten Zusammenarbeit in allen Bereichen und über alle Standorte hinweg möglich gewesen. Das betont auch Josef Veile, technischer Geschäftsführer in Crailsheim, der einen Teil der Ansprache hält.

Wachstum war 2018 ein wichtiges Thema. Zuletzt wurde ein neuer Mitarbeiterparkplatz mit einer Kapazität von über 250 Stellplätzen in Betrieb genommen.

Seit Ende November gehört auch das Kamptmann-Areal zur groninger-Gruppe. Geplant ist, diese Räumlichkeiten zu nutzen, um die Montage-Kapazitäten weiter zu erhöhen. „Das Kampmann-Gebäude wird uns die nächsten zwei bis drei Jahre die Möglichkeit dazu geben“, so Groninger beim Jahresrückblick.

Zuwachs gibt es auch innerhalb der Gruppe: Seit Herbst ist die Firma Köhler-Tec aus Crailsheim Teil von groninger. Köhler-Tec bleibt ein eigenständiges Unternehmen, wird aber künftig ausschließlich für groninger fertigen. Auch damit möchte die Geschäftsführung mehr Flexibilität erreichen: „Mit Köhler-Tec haben wir einen weiteren Fertigungsspezialisten im Boot, der mögliche Engpässe in der Teileproduktion auffangen kann.“

Der aktuelle Wachstumstrend wird auch im diesem Jahr eine zentrale Rolle spielen: „In naher Zukunft findet der Spatenstich für das neue Lager- und Logistikzentrum in Crailsheim statt.“ Wachstum bedeutet für das Familienunternehmen jedoch nicht nur, sich flächenmäßig, gebäudetechnisch und personell zu vergrößern, sondern das vorhandene Potenzial der nunmehr knapp 1.300 Mitarbeiter bestmöglich zu nutzen. „Wir sind uns sicher, dass wir mit unserer bestehenden Mannschaft hervorragend aufgestellt sind.“

Ausblick

Freilich werfen Jens Groninger und Josef Veile nicht nur einen Blick auf das zurückliegende Jahr, sondern blicken auch in die Zukunft des Unternehmens. Was steht 2019 auf der Agenda?

„Wir werden die nächsten Schritte in Richtung Modularisierung gehen“, bringen es Veile in Crailsheim und Groninger in Schnelldorf auf den Punkt. Damit könne man Komplexität reduzieren, was positive Auswirkungen auf alle Bereiche der Firma habe. „Unser Ziel ist es, noch mehr Vormontage zu ermöglichen, um noch schneller zu werden.“

Noch schneller werden ist ein Stichwort, das 2019 in allen Gefilden des Unternehmens wichtig sein wird. Das sei nur mit dem Zutun eines jeden Mitarbeiters möglich. „Wenn Sie Ideen haben, bringen Sie diese ein. Ihre Meinung ist gefragt“, animiert Groninger die Kollegen zum aktiven Mitmachen. Nur so können Mitarbeiter und Unternehmen weiter über sich hinauswachsen. „Ich bin wirklich stolz, ein groninger zu sein – und ich bin froh, dass auch Sie ein Teil unseres Unternehmens sind. Vielen Dank dafür.“

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