Lösungen für die Pharmaindustrie der Zukunft

Internationale Experten und Anwender aus allen Bereichen der Pharmabranche trafen sich vom 11. bis 14. Oktober beim groninger Technologie Symposium in Crailsheim. Das Symposium wird im Abstand von drei Jahren veranstaltet - aufgrund des großen Interesses der über 220 Teilnehmer diesmal sogar in zwei Runden über jeweils zwei Tage. Schwerpunktthemen waren die Herausforderungen, vor denen die Pharmaindustrie aktuell steht. Neben der Information über aktuelle Trends und Technologien diente das Symposium auch als Showroom für groningers neueste Innovationen und Weiterentwicklungen – wie beispielsweise die Maschinenbaureihe FlexPro 50.

Technik zum Anfassen

Während des groninger Technologie Symposiums hatten die Besucher reichlich Gelegenheit, die Details und Möglichkeiten der FlexPro 50 näher in Augenschein zu nehmen. Die groninger-Experten nahmen sich viel Zeit um Fragen zu beantworten und demonstrierten die verschiedenen Funktionen im Live-Betrieb.

Doch nicht nur die FlexPro 50 stand bei den aus 27 verschiedenen Ländern stammenden Teilnehmern hoch im Kurs. Auch die ausgestellte Hochgeschwindigkeits-Abfüllanlage UFVN für bis zu 24.000 Einheiten pro Stunde bei einer 100% In-Prozess-Kontrolle ohne Leistungseinbußen war ein Highlight. Ergänzend hierzu sorgte die SMM010 für die Montage von Safety Devices  für Einwegspritzen sowie für die Etikettierung von Spritzen, Vials und Zylinderampullen für rege Aufmerksamkeit. Das galt auch für die Exponate der Partnerunternehmen: Christ etwa hatte eigens einen sechs Tonnen schweren Gefriertrockner mit nach Crailsheim gebracht. Gefriertrocknen wird in der Pharmaproduktion zunehmend wichtiger, denn die Endprodukte sind dann länger haltbar und beanspruchen viel weniger Raum. Der Clou der Christ-Lösung: Der Gefriertrockner verfügt über eine automatische Be- und Entladung mithilfe eines kabellosen, akkubetriebenen Roboters, der unter Isolatorbedingungen arbeiten kann. groninger-Partner Merck fokussierte sich beim Technologie Symposium auf das Thema „Single-Use“ und zeigte mitunter auch die Funktionsweise der von groninger neu entwickelten Einweg-Rotationskolbenpumpe an der FlexPro 50. Diese erspart dem Maschinenbediener die oftmals sehr aufwändige Reinigung, besonders nach Produktwechseln, und schützt vor Kontaminierung durch zuvor hergestellte Produkte. 

Die Firma Franz Ziel, als Lieferant für Reinraumtechnik - einer der wichtigsten Partner, stellte beim Symposium ihre Isolator-Technologie in den Mittelpunkt: Die per Druckluft aufblasbaren Dichtungen sorgen für einen hermetischen Abschluss des Innenraums und schützen Produkt und Maschinenbediener zuverlässig sowohl bei der aseptischen als auch der aseptisch-toxischen Verarbeitung. Auch eine Reihe an Lieferanten der klassischen Pharma-Primärpackmittel - sprich Vials, Einwegspritzen, Applikationssysteme und ähnlichem - hatten die Gelegenheit gerne genutzt, mit eigenen Info-Ständen auf dem Symposium Kontakte zu knüpfen. Mit dabei waren unter anderem BD Medical, Ompi, Schott, West und Nipro.

Gespräch gesucht – und gefunden

„Dass unsere Partner hier mit vor Ort sind, wurde von den Kunden sehr positiv aufgenommen“, freute sich Jens Groninger, CEO der groninger & co. GmbH, der mit dem  Verlauf des Technologie Symposiums insgesamt höchst zufrieden ist:

Die Veranstaltung hat meine Erwartungen weit übertroffen. Besonders die gute Resonanz seitens der Kunden und die vielen intensiven Gespräche zeigen, dass unser Anspruch, Technik zum Anfassen in allen Details zu bieten, ins Schwarze getroffen hat.
Jens Groninger
CEO der groninger & co. gmbh
Jens Groninger bei der Begrüßung der Kunden

Dies könne keine Präsentation ersetzen: „Erst bei Live-Demonstrationen kommen die Diskussionen mit und unter den Kunden zustande, die uns stets viele gute Anregungen liefern.“ Das wirkt auch zurück auf die Motivation der groninger-Mitarbeiter: „Ich bin stolz auf mein Team, wie hier alle mitziehen“, sagte Groninger. „Nicht nur ich, auch die Kunden spüren die Dynamik, das Herzblut und die große Identifikation der Mitarbeiter mit dem, was sie machen.“

Dem kann Markus vor dem Esche von West Pharmaceutical, einer der Symposiumsteilnehmer, nur zustimmen: „Das Symposium ist super organisiert. Man fühlt sich immer gut betreut und findet kompetente Ansprechpartner.“ Dies, so vor dem Esche, helfe auch dabei, die eigenen Kunden besser zu beraten.

Ich kam mit eher übersichtlichen Erwartungen hierher, dass man hier aber alles live in Produktion sehen kann, hat mich sehr beeindruckt.
Karsten Heuser
Leiter der Device-Entwicklung bei der LTS AG
Zurück